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    Die kommende Sonne


    Es brennt in meinem Gehirn
    Ein Traum mit gährender Glut,
    Wie hinter Vesuvius‘ Felsenstirn
    Der Erde fieberndes Feuerblut. –
    Ich träume die kommende Sonne.

    Und wie des Meeres Fluth empor
    Zum lockenden Monde schwillt,
    Wallt meine Seele schmachtend
    Dem angebeteten Traumgebild
    Entgegen – der kommenden Sonne.

    In stummer Nacht, dem weichen Arm
    Schläfernder Ruh entwunden,
    Wälz ich mich mit heißem Sehnen,
    Fülle mit Grübeln zögernde Stunden
    Und harre der kommenden Sonne.

    Vom Lager fahr‘ ich wild empor,
    Wissende Bücher aufzuschlagen;
    Ihr starren Züge, laßt mich lesen:
    Wann wird umnachteten Völkern tagen
    Die selig machende Sonne?

    Es treibt mich auf die Gassen hinaus;
    Da athmen die Gassen Moderluft;
    Ein steinerner Sarg jedwedes Haus,
    Die Stadt eine riesige Gruft. –
    Erbarme dich, kommende Sonne!

    Und schaudernd durch das Thor der Gruft
    Flücht‘ ich hinaus auf offnes Feld,
    Zu spähen, ob die finstre Luft
    Ein Morgenschimmer nicht erhellt.
    Ich ahne die kommende Sonne.

    Und sieh, des Lichtes Halme schießen
    Empor vom grauen Himmelsstrande,
    Wie hinter schwarzem Schildesrande
    Blutige Speere sprießen.
    Das sind die Speere der Sonne!

    Da weicht der Drache der Verwesung
    Von seinem Nest, der Völkergruft;
    Er faltet die zackigen Flügel
    Und kriecht entsetzt in eine Schluft. –
    Preis dir, siegende Sonne!

    Nun taucht am froh erröthenden Himmel
    Empor der rollende Feuerball.
    Da zittert die Erde, da bersten
    Die Riesensärge mit Donnerschall. –
    Preis dir, erlösende Sonne!

    Die toten Völker stehen auf
    Und baden im goldig strömenden Licht;
    Die Leiber schön und stark,
    Und geistig strahlt das Angesicht. –
    Preis dir, erweckende Sonne!

    Die Erde schimmert wie eine Braut
    Im Schmuck der und Seen;
    Hinter üppig grünenden Hainen
    Marmorhäuser erstehen. –
    Preis dir, verklärende Sonne!

    Und aus den Thoren der Marmorstadt
    Wallt des Volkes festliche Schaar,
    Bringt Fahnen, selige Lieder,
    Trunkene zum Opfer dar
    Der entzückenden Göttin Sonne. – –

    So brennt in meinem Gehirn
    Der Traum mit gährender Glut,
    Wie hinter Vesuvius‘ Felsenstirn
    Der Erde fieberndes Feuerblut. –
    Ich träume die kommende Sonne.



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