Wie sich im unbehaunen toten Stein, je mehr der Marmor unterm Meißel schwindet, anwachsend immer vollres Leben findet, so mag es, edle Frau, mit mir auch sein.
Meine Kunst ist mein Weib, mehr als genug, denn sie hat mich zeitlebens gequält. Und meine Kinder sind die Werke, die ich hinterlasse. Sollten sie auch nicht viel taugen, so werden sie doch eine Weile leben. Michelangelo
Wenn ein Künstler seine herrlichen Gaben versäuft und verludert, nennt man’s geniales Leben, der Schreiner, der seinen Hobel vertrinkt, ist dagegen ein Lump. Emil Gött