Das Menschenherz
Ein Glöckchen aus dem reinsten Erz
Ist jedes junge Menschenherz;
So lang‘ ihm fremd des Schicksals Hohn,
Gibt es so süßen, vollen Ton.
Schlägt aber dann mit rauer Hand
Das Leben an die zarte Wand –
Wie manches Glöckchen springt entzwei:
Und mit dem Klingen ist’s vorbei!
Ernst Scherenberg
..............................................
- Kling, Glöckchen… (Text) Kling, Glöckchen, klinge-linge-ling,kling, Glöckchen kling!Lasst mich ein, ihr Kinder,ist so kalt der Winter;öffnet mir die Türen!Lasst mich nicht erfrieren! Kling, Glöckchen, klinge-linge-ling,kling, Glöckchen kling!Mädchen, hört, und Bübchen,macht mir auf das Stübchen,bring euch viele Gaben,sollt euch dran erlaben! Kling, Glöckchen, klinge-linge-ling,kling, Glöckchen kling!Hell erglühn die Kerzen,öffnet mir die Herzen,will drin...
- Der Esel, der Affe und der Maulwurf Ein betrübter Esel heulte, Weil des Schicksals karge Hand Ihm nicht Hörner zugewandt, Die sie doch dem Stier ertheilte;...
- Sternbilder Nacht ist’s, die Erde träumet; In ernstem Schweigen ziehn Hoch über ihr am Himmel Sternbilder hin....
- Der treuste Freund Schlägt warm im Rund der Erde dir Auch manches Menschenherz, Du hast doch keinen bessern Freund Im Leben als – den Schmerz....
- Aus der Ferne diesen (Geburtstags) Wunsch… – Geburtstagsgedicht, Gedicht von Theodor Fontane (1819-1898) Aus der Fernediesen Wunsch:Glückliche Sterneund guten Punsch!Jene für immer,diesen für heut –und nimm nichts schlimmerals Gott es beut. Raffe dich, sammle dich,eins, zwei, drei,und verrammle dichgegen Hirnschlepperei. Brich, was nicht halten will,brich es entzwei!Aber hältst du still –ist es vorbei Theodor Fontane (1819-1898)...
- Am Aschermittwoch ist alles vorbei – Gedicht von Jupp Schmitz Am Aschermittwoch ist alles vorbei,die Schwüre von Treue sie brechen entzweiVon all deinen Küssendarf ich nichts mehr wissenWie schön es auch seidann ist alles vorbei Trink auf die Freude, denn heut ist heutdas was erfreut, hat noch nie gereutfülle mit Leichtsinn dir den PokalKarneval, Karneval Hast du zum Küssen...
- An eine Rose Du kleine Rose, glaube mir, Du sollst Lucindens Busen schmücken. Ich selber will dich ihr Jetzt auf den vollen Busen drücken....
- Reine Lüfte Reine Lüfte -: Wie ich sie suche! Alles andre Wird mir zum Fluche....
- Jahreswechsel – Silvestergedicht / Gedicht von Louise Otto (1819-1895) Wenn hoch vom Turm die Glocken klingen,In mitternächtlich ernster Stund‘Des Jahres Scheidegruß zu bringen:Dann lauschen wir, als werd‘ uns kund,Was nun der neue Lauf der HorenUns Erdenpilgern bieten mag –Das Jahr ward neuverjüngt geborenUnd festlich grüßt sein erster Tag. Doch ist vergeblich alles Fragen,Die Antwort lautet immer gleich:Propheten sind...
- Erwartung der Weihnacht – Gedicht von Otto Ernst Noch eine Nacht und aus den LüftenHerniederströmt das goldne LichtDer wundersamen Weihnachtsfreude,Verklärend jedes Ungesicht.Und wieder klingt die alte Sage:Wie einst die Lieb´ geboren ward,Die unbegrenzte MenschenliebeIn einem Kindlein hold und zart. Nun zieht ein süß erschauernd AhnenDurch Höhn und Tiefen, Flur und Feld.Nun deckt geheimnisvoll ein SchleierDes trauten Heimes...
Ähnliche Texte:
