{"id":7516,"date":"2010-12-02T08:46:28","date_gmt":"2010-12-02T06:46:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spruechetante.de\/sprueche-sammlung\/index.php\/lenore-von-gottfried-august-buerger\/"},"modified":"2025-06-17T18:11:08","modified_gmt":"2025-06-17T16:11:08","slug":"lenore-von-gottfried-august-buerger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.spruechetante.de\/sprueche-sammlung\/index.php\/lenore-von-gottfried-august-buerger\/","title":{"rendered":"Lenore von Gottfried August B\u00fcrger"},"content":{"rendered":"\n<p>Lenore fuhr ums Morgenrot<br>\nEmpor aus schweren Tr\u00e4umen:<br>\n\u00c2\u00bbBist untreu, Wilhelm, oder tot?<br>\nWie lange willst du s\u00e4umen?\u00c2\u00ab &#8211;<br>\nEr war mit K\u00f6nig Friedrichs Macht<br>\nGezogen in die Prager Schlacht,<br>\nUnd hatte nicht geschrieben:<br>\nOb er gesund geblieben.<br>\n<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><br>\nDer K\u00f6nig und die Kaiserin,<br>\nDes langen Haders m\u00fcde,<br>\nErweichten ihren harten Sinn,<br>\nUnd machten endlich Friede;<br>\nUnd jedes Heer, mit Sing und Sang,<br>\nMit Paukenschlag und Kling und Klang,<br>\nGeschm\u00fcckt mit gr\u00fcnen Reisern,<br>\nZog heim zu seinen H\u00e4usern.<\/p>\n\n\n\n<p>Und \u00fcberall all \u00fcberall,<br>\nAuf Wegen und auf Stegen,<br>\nZog alt und jung dem Jubelschall<br>\nDer Kommenden entgegen.<br>\nGottlob! rief Kind und Gattin laut,<br>\nWillkommen! manche frohe Braut.<br>\nAch! aber f\u00fcr Lenoren<br>\nWar Gru\u00df und Ku\u00df verloren.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie frug den Zug wohl auf und ab,<br>\nUnd frug nach allen Namen;<br>\nDoch keiner war, der Kundschaft gab,<br>\nVon allen, so da kamen.<br>\nAls nun das Heer vor\u00fcber war,<br>\nZerraufte sie ihr Rabenhaar,<br>\nUnd warf sich hin zur Erde,<br>\nMit w\u00fctiger Geb\u00e4rde.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Mutter lief wohl hin zu ihr: &#8211;<br>\n\u00c2\u00bbAch, da\u00df sich Gott erbarme!<br>\nDu trautes Kind, was ist mit dir?\u00c2\u00ab &#8211;<br>\nUnd schlo\u00df sie in die Arme. &#8211;<br>\n\u00c2\u00bbO Mutter, Mutter! hin ist hin!<br>\nNun fahre Welt und alles hin!<br>\nBei Gott ist kein Erbarmen.<br>\nO weh, o weh mir Armen!\u00c2\u00ab &#8211;<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c2\u00bbHilf Gott, hilf! Sieh uns gn\u00e4dig an!<br>\nKind, bet ein Vaterunser!<br>\nWas Gott tut, das ist wohlgetan.<br>\nGott, Gott erbarmt sich unser!\u00c2\u00ab &#8211;<br>\n\u00c2\u00bbO Mutter, Mutter! Eitler Wahn!<br>\nGott hat an mir nicht wohlgetan!<br>\nWas half, was half mein Beten?<br>\nNun ist\u00e2\u20ac\u2122s nicht mehr vonn\u00f6ten.\u00c2\u00ab &#8211;<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c2\u00bbHilf Gott, hilf! wer den Vater kennt,<br>\nDer wei\u00df, er hilft den Kindern.<br>\nDas hochgelobte Sakrament<br>\nWird deinen Jammer lindern.\u00c2\u00ab &#8211;<br>\n\u00c2\u00bbO Mutter, Mutter! was mich brennt,<br>\nDas lindert mir kein Sakrament!<br>\nKein Sakrament mag Leben<br>\nDen Toten wiedergeben.\u00c2\u00ab &#8211;<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c2\u00bbH\u00f6r, Kind! wie, wenn der falsche Mann,<br>\nIm fernen Ungerlande,<br>\nSich seines Glaubens abgetan,<br>\nZum neuen Ehebande?<br>\nLa\u00df fahren, Kind, sein Herz dahin!<br>\nEr hat es nimmermehr Gewinn!<br>\nWann Seel und Leib sich trennen,<br>\nWird ihn sein Meineid brennen.\u00c2\u00ab &#8211;<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c2\u00bbO Mutter, Mutter! Hin ist hin!<br>\nVerloren ist verloren!<br>\nDer Tod, der Tod ist mein Gewinn!<br>\nO w\u00e4r ich nie geboren!<br>\nLisch aus, mein Licht, auf ewig aus!<br>\nStirb hin, stirb hin in Nacht und Graus!<br>\nBei Gott ist kein Erbarmen.<br>\nO weh, o weh mir Armen!\u00c2\u00ab &#8211;<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c2\u00bbHilf Gott, hilf! Geh nicht ins Gericht<br>\nMit deinem armen Kinde!<br>\nSie wei\u00df nicht, was die Zunge spricht.<br>\nBehalt ihr nicht die S\u00fcnde!<br>\nAch, Kind, vergi\u00df dein irdisch Leid,<br>\nUnd denk an Gott und Seligkeit!<br>\nSo wird doch deiner Seelen<br>\nDer Br\u00e4utigam nicht fehlen.\u00c2\u00ab &#8211;<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c2\u00bbO Mutter! Was ist Seligkeit?<br>\nO Mutter! Was ist H\u00f6lle?<br>\nBei ihm, bei ihm ist Seligkeit,<br>\nUnd ohne Wilhelm H\u00f6lle! &#8211;<br>\nLisch aus, mein Licht, auf ewig aus!<br>\nStirb hin, stirb hin in Nacht und Graus!<br>\nOhn ihn mag ich auf Erden,<br>\nMag dort nicht selig werden.\u00c2\u00ab &#8211; &#8211; &#8211;<\/p>\n\n\n\n<p>So w\u00fctete Verzweifelung<br>\nIhr in Gehirn und Adern.<br>\nSie fuhr mit Gottes Vorsehung<br>\nVermessen fort zu hadern;<br>\nZerschlug den Busen, und zerrang<br>\nDie Hand, bis Sonnenuntergang,<br>\nBis auf am Himmelsbogen<br>\nDie goldnen Sterne zogen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und au\u00dfen, horch! ging\u00e2\u20ac\u2122s trapp trapp trapp,<br>\nAls wie von Rosseshufen;<br>\nUnd klirrend stieg ein Reiter ab,<br>\nAn des Gel\u00e4nders Stufen;<br>\nUnd horch! und horch! den Pfortenring<br>\nGanz lose, leise, klinglingling!<br>\nDann kamen durch die Pforte<br>\nVernehmlich diese Worte:<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c2\u00bbHolla, Holla! Tu auf mein Kind!<br>\nSchl\u00e4fst, Liebchen, oder wachst du?<br>\nWie bist noch gegen mich gesinnt?<br>\nUnd weinest oder lachst du?\u00c2\u00ab &#8211;<br>\n\u00c2\u00bbAch, Wilhelm, du? &#8211; &#8211; So sp\u00e4t bei Nacht? &#8211; &#8211;<br>\nGeweinet hab ich und gewacht;<br>\nAch, gro\u00dfes Leid erlitten!<br>\nWo kommst du hergeritten?\u00c2\u00ab &#8211;<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c2\u00bbWir satteln nur um Mitternacht.<br>\nWeit ritt ich her von B\u00f6hmen.<br>\nIch habe sp\u00e4t mich aufgemacht,<br>\nUnd will dich mit mir nehmen.\u00c2\u00ab &#8211;<br>\n\u00c2\u00bbAch, Wilhelm, erst herein geschwind!<br>\nDen Hagedorn durchsaust der Wind,<br>\nHerein, in meinen Armen,<br>\nHerzliebster, zu erwarmen!\u00c2\u00ab &#8211;<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c2\u00bbLa\u00df sausen durch den Hagedorn,<br>\nLa\u00df sausen, Kind, la\u00df sausen!<br>\nDer Rappe scharrt; es klirrt der Sporn.<br>\nIch darf allhier nicht hausen.<br>\nKomm, sch\u00fcrze, spring und schwinge dich<br>\nAuf meinen Rappen hinter mich!<br>\nMu\u00df heut noch hundert Meilen<br>\nMit dir ins Brautbett eilen.\u00c2\u00ab &#8211;<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c2\u00bbAch! wolltest hundert Meilen noch<br>\nMich heut ins Brautbett tragen?<br>\nUnd horch! es brummt die Glocke noch,<br>\nDie elf schon angeschlagen.\u00c2\u00ab &#8211;<br>\n\u00c2\u00bbSieh hin, sieh her! der Mond scheint hell.<br>\nWir und die Toten reiten schnell.<br>\nIch bringe dich, zur Wette,<br>\nNoch heut ins Hochzeitbette.\u00c2\u00ab &#8211;<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c2\u00bbSag an, wo ist dein K\u00e4mmerlein?<br>\nWo? Wie dein Hochzeitbettchen?\u00c2\u00ab &#8211;<br>\n\u00c2\u00bbWeit, weit von hier! &#8211; &#8211; Still, k\u00fchl und klein! &#8211; &#8211;<br>\nSechs Bretter und zwei Brettchen!\u00c2\u00ab &#8211;<br>\n\u00c2\u00bbHat\u00e2\u20ac\u2122s Raum f\u00fcr mich?\u00c2\u00ab &#8211; \u00c2\u00bbF\u00fcr dich und mich!<br>\nKomm, sch\u00fcrze, spring und schwinge dich!<br>\nDie Hochzeitg\u00e4ste hoffen;<br>\nDie Kammer steht uns offen.\u00c2\u00ab &#8211;<\/p>\n\n\n\n<p>Sch\u00f6n Liebchen sch\u00fcrzte, sprang und schwang<br>\nSich auf das Ro\u00df behende;<br>\nWohl um den trauten Reiter schlang<br>\nSie ihre Liljenh\u00e4nde;<br>\nUnd hurre hurre, hopp hopp hopp!<br>\nGing\u00e2\u20ac\u2122s fort in sausendem Galopp,<br>\nDa\u00df Ro\u00df und Reiter schnoben,<br>\nUnd Kies und Funken stoben.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur rechten und zur linken Hand,<br>\nVorbei vor ihren Blicken,<br>\nWie flogen Anger, Heid und Land!<br>\nWie donnerten die Br\u00fccken! &#8211;<br>\n\u00c2\u00bbGraut Liebchen auch? &#8211; &#8211; Der Mond scheint hell!<br>\nHurra! die Toten reiten schnell!<br>\nGraut Liebchen auch vor Toten?\u00c2\u00ab &#8211;<br>\n\u00c2\u00bbAch nein! &#8211; &#8211; Doch la\u00df die Toten! &#8211;<\/p>\n\n\n\n<p>Was klang dort f\u00fcr Gesang und Klang?<br>\nWas flatterten die Raben? &#8211; &#8211;<br>\nHorch Glockenklang! horch Totensang:<br>\n\u00c2\u00bbLa\u00dft uns den Leib begraben!\u00c2\u00ab<br>\nUnd n\u00e4her zog ein Leichenzug,<br>\nDer Sarg und Totenbahre trug.<br>\nDas Lied war zu vergleichen<br>\nDem Unkenruf in Teichen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c2\u00bbNach Mitternacht begrabt den Leib,<br>\nMit Klang und Sang und Klage!<br>\nJetzt f\u00fchr ich heim mein junges Weib.<br>\nMit, mit zum Brautgelage!<br>\nKomm, K\u00fcster, hier! Komm mit dem Chor,<br>\nUnd gurgle mir das Brautlied vor!<br>\nKomm, Pfaff, und sprich den Segen,<br>\nEh wir zu Bett uns legen!\u00c2\u00ab &#8211;<\/p>\n\n\n\n<p>Still, Klang und Sang. &#8211; &#8211; Die Bahre schwand. &#8211; &#8211;<br>\nGehorsam seinem Rufen,<br>\nKam\u00e2\u20ac\u2122s, hurre hurre! nachgerannt,<br>\nHart hinter\u00e2\u20ac\u2122s Rappen Hufen.<br>\nUnd immer weiter, hopp hopp hopp!<br>\nGing\u00e2\u20ac\u2122s fort in sausendem Galopp,<br>\nDa\u00df Ro\u00df und Reiter schnoben,<br>\nUnd Kies und Funken stoben.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie flogen rechts, wie flogen links,<br>\nGebirge, B\u00e4um und Hecken!<br>\nWie flogen links, und rechts, und links<br>\nDie D\u00f6rfer, St\u00e4dt und Flecken! &#8211;<br>\n\u00c2\u00bbGraut Liebchen auch? &#8211; &#8211; Der Mond scheint hell!<br>\nHurra! die Toten reiten schnell!<br>\nGraut Liebchen auch vor Toten?\u00c2\u00ab &#8211;<br>\n\u00c2\u00bbAch! La\u00df sie ruhn, die Toten!\u00c2\u00ab &#8211;<\/p>\n\n\n\n<p>Sieh da! sieh da! Am Hochgericht<br>\nTanzt\u00e2\u20ac\u2122 um des Rades Spindel<br>\nHalb sichtbarlich bei Mondenlicht,<br>\nEin luftiges Gesindel. &#8211;<br>\n\u00c2\u00bbSasa! Gesindel, hier! Komm hier!<br>\nGesindel, komm und folge mir!<br>\nTanz uns den Hochzeitreigen,<br>\nWann wir zu Bette steigen!\u00c2\u00ab &#8211;<\/p>\n\n\n\n<p>Und das Gesindel husch husch husch!<br>\nKam hinten nachgeprasselt,<br>\nWie Wirbelwind am Haselbusch<br>\nDurch d\u00fcrre Bl\u00e4tter rasselt.<br>\nUnd weiter, weiter, hopp hopp hopp!<br>\nGing\u00e2\u20ac\u2122s fort in sausendem Galopp,<br>\nDa\u00df Ro\u00df und Reiter schnoben,<br>\nUnd Kies und Funken stoben.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie flog, was rund der Mond beschien,<br>\nWie flog es in die Ferne!<br>\nWie flogen oben \u00fcber hin<br>\nDer Himmel und die Sterne! &#8211;<br>\n\u00c2\u00bbGraut Liebchen auch? &#8211; &#8211; Der Mond scheint hell!<br>\nHurra! die Toten reiten schnell!<br>\nGraut Liebchen auch vor Toten?\u00c2\u00ab &#8211;<br>\n\u00c2\u00bbO weh! La\u00df ruhn die Toten!\u00c2\u00ab &#8211; &#8211; &#8211;<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c2\u00bbRapp\u00e2\u20ac\u2122! Rapp\u00e2\u20ac\u2122! Mich d\u00fcnkt der Hahn schon ruft. &#8211; &#8211;<br>\nBald wird der Sand verrinnen &#8211; &#8211;<br>\nRapp\u00e2\u20ac\u2122! Rapp\u00e2\u20ac\u2122! Ich wittre Morgenluft &#8211; &#8211;<br>\nRapp\u00e2\u20ac\u2122! Tummle dich von hinnen! &#8211;<br>\nVollbracht, vollbracht ist unser Lauf!<br>\nDas Hochzeitbette tut sich auf!<br>\nDie Toten reiten schnelle!<br>\nWir sind, wir sind zur Stelle.\u00c2\u00ab &#8211; &#8211; &#8211;<\/p>\n\n\n\n<p>Rasch auf ein eisern Gittertor<br>\nGing\u00e2\u20ac\u2122s mit verh\u00e4ngtem Z\u00fcgel.<br>\nMit schwanker Gert\u00e2\u20ac\u2122 ein Schlag davor<br>\nZersprengte Schlo\u00df und Riegel.<br>\nDie Fl\u00fcgel flogen klirrend auf,<br>\nUnd \u00fcber Gr\u00e4ber ging der Lauf.<br>\nEs blinkten Leichensteine<br>\nRundum im Mondenscheine.<\/p>\n\n\n\n<p>Ha sieh! Ha sieh! im Augenblick,<br>\nHuhu! ein gr\u00e4\u00dflich Wunder!<br>\nDes Reiters Koller, St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck,<br>\nFiel ab, wie m\u00fcrber Zunder.<br>\nZum Sch\u00e4del, ohne Zopf und Schopf,<br>\nZum nackten Sch\u00e4del ward sein Kopf;<br>\nSein K\u00f6rper zum Gerippe,<br>\nMit Stundenglas und Hippe.<\/p>\n\n\n\n<p>Hoch b\u00e4umte sich, wild schnob der Rapp\u00e2\u20ac\u2122,<br>\nUnd spr\u00fchte Feuerfunken;<br>\nUnd hui! war\u00e2\u20ac\u2122s unter ihr hinab<br>\nVerschwunden und versunken.<br>\nGeheul! Geheul aus hoher Luft,<br>\nGewinsel kam aus tiefer Gruft.<br>\nLenorens Herz, mit Beben,<br>\nRang zwischen Tod und Leben.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun tanzten wohl bei Mondenglanz,<br>\nRundum herum im Kreise,<br>\nDie Geister einen Kettentanz,<br>\nUnd heulten diese Weise:<br>\n\u00c2\u00bbGeduld! Geduld! Wenn\u00e2\u20ac\u2122s Herz auch bricht!<br>\nMit Gott im Himmel hadre nicht!<br>\nDes Leibes bist du ledig;<br>\nGott sei der Seele gn\u00e4dig!\u00c2\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Gottfried August B\u00fcrger<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lenore fuhr ums Morgenrot Empor aus schweren Tr\u00e4umen: \u00c2\u00bbBist untreu, Wilhelm, oder tot? 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