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    Peter Schuhmann



    Gedichte, Texte, Zitate von Peter Schuhmann (*1958) deutscher Lyriker.


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    Orange

    Orange, oh Orange,
    Du lässt mir keine Chance.
    Will ich dich still genießen,
    Den Tag mir zu versüßen,
    Muss ich dich bitter quälen,
    Und aus der Haut dich schälen.
    Da liegst du splitternackt,
    Dass mich das Mitleid packt,
    Und ich dich an mich presse
    (Und stückchenweise fresse).

    Begegnung

    An einem Tag im Februar,
    Der kalt und grau begonnen,
    Lief ich in Eile durch den Park,
    Und war in mich versonnen.
    weiterlesen… »

    Lange Weile

    Er sitzt da. Aus
    Weilt er, weilt wie unter Zwang.
    Dreht sich manchmal ohne Eile,
    Und fehlt eine Weile lang.
    Kehrt alsbald zurück ans Fenster,
    Wo er sich bequem verschrägt,
    Und vertreibt die Taggespenster
    Bis die Turmuhr Abend schlägt.

    Drei Siebe

    Was Du zu sagen hast,
    Frag, ob’s die stütze,
    Dann, ob’s den Nächsten schütze
    Und schließlich, ob es nütze.
    Kannst eins du nicht bezeugen,
    Dann hülle dich in Schweigen.

    Luft

    Wie geht es? Gut!
    Und selber? Auch!
    Spricht man und bleibt
    sich Schall und Rauch.

    Null

    Sie denkt im Grund gering von sich,
    Kreist stets um eine innre Leere.
    Und wünscht sich einzig nur dass der,
    Dem sie an Wert verleiht, sie ehre.

    Flügge

    Sekunde um Sekunde tropft
    Und fällt hinab ins Zeitenmeer.
    Und jeder Herzschlag, der da klopft,
    Verhallt im Raum und ist nicht mehr.

    Was Herzschlag und Sekunde trug,
    War der gefühlte Augenblick.
    Daraus wuchs dir aus Leid und Glück
    Das Federkleid zu deinem Flug.

    Glück und Glas

    Geborsten liegt dein Glück in bunten Scherben,
    Und fragend nimmst du eine in die Hand.
    Du blickst sie an und meinst, du müsstest sterben.
    Dabei könnt sie im Licht die Welt dir färben,
    Und was dein Herz zuvor als trist empfand.

    Rose d’amour

    Der Liebe Same fiel ins Bodenlose.
    Sank tief im Grund in jungfräuliches Gras.
    Draus wuchs von Tau und Krume eine Rose,
    An deren Duft das Tal den Himmel maß.

    Erhöht

    Siehst du die Kreuze dort im Tal?
    Sie tragen Nam‘ und Jahreszahl.
    Einsam das Kreuz auf Berges Spitze,
    Trägt schwer am Mal der Feuerblitze.

    Entschwunden

    Der Weg, den du vorausliefst, stieg bergan,
    doch Wunsch und ließen mich dir folgen.
    Nun, da nach Grünem Steiniges begann,
    entschwandest du mir langsam in die Wolken.

    Verschmähte

    Manch wilde Blume blühte
    Am staubgen Feldesrand,
    Und blieb ob ihrer Schlichte,
    Dir leichthin unbekannt.

    Sahst nur im Beet die Rosen
    Im süßen Dufte stehn.
    Doch jene Unscheinbare,
    Musst ungeliebt vergehn.

    Dabei wollt sie dir sagen,
    Dass sie nur dir geblüht,
    Und sich in stiller Anmut,
    Um deine Gunst bemüht.

    Leidens Sinn

    Das Los trifft dich mit gleicher Härte,
    Ob du an IHN glaubst oder nicht.
    Doch dem der glaubt, schlägt’s eine Fährte,
    An der es anderem gebricht.

    memento mori

    Am Tisch vorm Fenster lag ein Blatt,
    das mir der Wind hereingetragen.
    Ihm eingebrannt schien ein Poem
    aus wechselvollen Lebenstagen.

    Ich las vom Knospen und vom Grünen,
    von Sonne, Regen, Sturm und Ruh.
    Vom Schmerz des voneinander Lösens,
    vom Fall und jenem immerzu …

    Fort

    Die Tage der Erinn’rung wogen Steinen,
    vom Zeitenstrom gerundet und gekühlt.
    Doch als du kamst, auf ihnen aufzubauen,
    da hatte sie das Wasser fortgespült.

    Reif

    Manch Wort gleicht einem Blatt am Baum.
    Fällt es verfrüht, notiert man’s kaum.
    Doch fällt es, weil es dürstend litt,
    so fallen viele weitre mit.

    Grüne Fee

    Befreit aus ihrer Flaschenvase
    legt sie sich dir auf Mund und Nase,
    netzt bitterndsüß die zagen Lippen
    und brennend im Hinunterkippen
    ergießt sie in dich ihr Verhängnis
    und zieht dich mit ins Traumgefängnis
    in dem zuvor verlassnen Glase.




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