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    Peter Schuhmann



    Gedichte, Texte, Zitate von Peter Schuhmann (*1958) deutscher Lyriker.


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    Zauberblume

    Ich ging unstet auf ausgetretnen Wegen,
    und konnte dich doch nirgendwo erspähen.
    Nun, da sich Schleier auf die Tage legen,
    fand ich verblüht dich bei der Quelle stehen.

    Aura

    Des Zufalls Blume, ungepflückt,
    hat im Erinnern dich verzückt.
    Und lange noch, in einem Wittern,
    ließ dich ein jäher Hauch erzittern.

    Früchtchen

    Sie war schon frühe reif.
    Hat ständig rumgegammelt.
    Und um sich bunte Käfer
    im faulen Dunst versammelt.

    Diamant

    Ganz tief in deinem Innern liegt
    Ein kleiner Diamant.
    Strahlst mir in einem andren Licht,
    Seit ich dies Kleinod fand.

    Färbst meine Tage herrlich bunt
    Und bist mein Schatz allhier.
    Dass ich ihn in mein Herz gefaßt,
    Zeigt dir, wie wert du mir.

    Neuer Morgen

    Er hilft oft nicht, wie du’s erhoffst,
    In deinen bangen Sorgen.
    Doch gerne schenkt er, wenn du willst,
    Dir einen neuen Morgen.

    Und gibt dir die Gelegenheit
    Dein Weh zu überdenken,
    Um deinen Blick von dem was geht,
    Auf das, was bleibt, zu lenken.

    Verrannt

    Ein lief nach Erzurum
    Und wußte dort nicht mehr warum.
    Drauf ging er seinen Weg zurück,
    Doch als gegangen er ein Stück,
    Vergaß auch hierfür er den Grund,
    Blieb fortan stehn zur selben Stund
    Und ward, als was er nie gegolten,
    Seitdem als Widerborst gescholten.

    Sieben

    Sieben Riegel hat die Türe,
    Die den Himmelsweg verlegt.

    Sieben Farben trägt der Bogen,
    Der uns eine Brücke schlägt.

    Sieben Himmel, die zu finden,
    Uns nur eine Gnade trägt.

    Platzhalter

    Dies Gedichtlein spart an allem.
    Spart an Handlung wie am Wort.
    Stünde es hier nicht zu lesen,
    Sparte es sogar am Ort.

    Wintereinsam

    Frühmorgens, auf gefrornen Wegen,
    Hauche ich Wölkchen vor mir her,
    Und die ich treffe, eilen schweigend
    Zur Arbeit, als gäb’s sonst nichts mehr.

    Kein Vogelsang belebt den Bahnsteig,
    Kein Wort, nur kalter Lichterschein,
    Und schwöll nicht hier und da ein Wölkchen,
    Ich fühlte mich so sehr allein.

    Stilles Lied

    Nur Frieden, nichts als Frieden,
    Ist was ich noch begehr,
    Doch Sturm um Sturm erhebt sich,
    Und braust über mich her.

    Ich gehe, gehe, geh bis
    Es nicht mehr weiter geht,
    Und nur noch sanftes Sausen
    Mein mattes Haupt umweht.
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    Was wird?

    Ein Duft verweht,
    Ein Tag verrinnt,
    Ein Wort verhallt,
    Und mancher sinnt.

    Was er erlebt,
    Was kommen wird.

    Verblasst und irrt.
    weiterlesen… »

    Wegbeschreibung

    Von der Kreuzung, irgendwo,
    Führt ein Weg ins Ungefähre,
    Macht drei Schlenker und verläuft
    Schnurgerade in das Leere.
    Zweigt von dort ins Vage ab
    Und beschreibt dann einen Bogen,
    Eh’ er sich im Holz verliert.
    Doch ist dir das Glück gewogen,
    Landest du an jenem Punkt,
    Wo kein Weiterkommen ist,
    Und es endlich bei dir funkt,
    Dass du auf dem Holzweg bist.

    Hafenbar

    In die Bar zum „Blanken Hans“
    Gehn Matrosen gern zum Tanz,
    Um bei Shanty-Weisen
    Frauen aufzureißen.

    Und da liegen sakrosankt
    Ab und zu die Nerven blank,
    Streiten rauhe Kerle
    Sich um eine Perle.
    weiterlesen… »

    Springflutmond

    Am Abend setzte Regen ein,
    Und wusch die Stadt von Menschen leer.
    Wir ließen Wetter Wetter sein
    Und strichen durch das Häusermeer.
    Im Innern brandete ein Wort
    Und lief sich an dem Schweigen tot.
    Von See her böte rauer Wind
    Und irgendwo ging irgendwas
    Zu Bruch im Springflutmondenschein.

    Orange

    Orange, oh Orange,
    Du lässt mir keine .
    Will ich dich still genießen,
    Den Tag mir zu versüßen,
    Muss ich dich bitter quälen,
    Und aus der Haut dich schälen.
    Da liegst du splitternackt,
    Dass mich das Mitleid packt,
    Und ich dich an mich presse
    (Und stückchenweise fresse).

    Begegnung

    An einem Tag im Februar,
    Der kalt und grau begonnen,
    Lief ich in Eile durch den Park,
    Und war in mich versonnen.
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    Lange Weile

    Er sitzt da. Aus
    Weilt er, weilt wie unter Zwang.
    Dreht sich manchmal ohne Eile,
    Und fehlt eine Weile lang.
    Kehrt alsbald zurück ans Fenster,
    Wo er sich bequem verschrägt,
    Und vertreibt die Taggespenster
    Bis die Turmuhr Abend schlägt.




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