Sieh doch den Wettersturm
Sieh doch den Wettersturm am Himmel,
Sieh doch die Wolken um die Höhn!
Ich aber sag: das geht vorüber,
Und auf den Abend wird es schön.
Cäsar Otto Hugo Flaischlen
Lustige, besinnliche, liebevolle, traurige und andere Texte, Gedichte und Zitate
Sieh doch den Wettersturm am Himmel,
Sieh doch die Wolken um die Höhn!
Ich aber sag: das geht vorüber,
Und auf den Abend wird es schön.
Cäsar Otto Hugo Flaischlen
Nur unbewusste Freude ist von Wolken frei,
denn wer die Schatten nur vermisst,
der ruft sie schon herbei.
Oscar Blumenthal
Ich fühle mich in der ganzen Welt zuhause,
wo es Wolken und Vögel und Menschentränen gibt.
Rosa Luxemburg
Der kleine Vogel im Sturm -
nichts vermag ihn zu erschrecken,
weder Wind noch Regen.
Er weiß, dass hinter den Wolken
seine Sonne immer noch scheint.
Theresia von Lisieux
Wie hat der Sturm zerrissen
Des Himmels graues Kleid!
Die Wolkenfetzen flattern
Umher in mattem Streit.
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Ich lad euch, schöne Damen, kluge Herrn,
Und die ihr hört und schaut was Gutes gern,
Zu einem funkelnagelneuen Spiel
Im allerfunkelnagelneusten Stil;
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Dein Geist gleicht einer Mauer,
an der wechselnde Wolken vorüberziehen.
Hildegard von Bingen
Hinter allem menschlichen Leid türmen sich Berge von Unwissenheit,
riesige schwarze Wolken falschen Denkens, gespenstische Schwäche des Fleisches.
John Knittel
Optimisten wandeln auf der Wolke,
unter der die anderen Trübsal blasen.
Autor unbekannt
Nun glüht der Sommer in der vollsten Pracht,
Sieh, wie auf dieses Rasens dichten Sammet
Durch der Platanen dunkelgrüne nacht
Das warme Gold der Abendsonn flammet!
Und doch, und doch – auf Sommers höchster Höh
Durchschauerts mich wie ein geheimes Weh,
Als sagte schon des Jahres Luft Ade!
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Luc. 18, 41.
Und als er nahe zu sie kam, sahe er die
Stadt an und weinte über sie.
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Die auf den Herren harren, kriegen neue
Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln
wie Adler, dass sie laufen und nicht
matt werden, dass sie wandeln und
nicht müde werden.
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Bleib, Sonne, nur in grauen Nebelschleiern!
Verhülle, Himmel, doch nur immer dichter!
Löscht alle aus, die groß und kleinen Lichter!
Es mag ihr Fest die Nacht auf ewig feiern.
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Am dunklen Waldessaume
Geh` einsam ich dahin;
Am fernen Himmelsraume
Die Abendwolken ziehn.
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Die schlanke Bode fließt im Thale
Um manchen Berg und Felsenhang,
Macht her und hin manch liebe Male
Umweg und krummen Wiedergang.
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