Sprüche, Gedichte und Zitate Sammlung

Lustige, besinnliche, liebevolle, traurige und andere Texte, Gedichte und Zitate

     
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Kategorie: Wind


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Den leeren Schlauch

Den leeren Schlauch bläst der Wind auf,
den leeren Kopf der Dünkel.

Matthias Claudius

Wir haben auch Arbeit

Wir haben auch Arbeit, und gar zu zweit,
und haben die Sonne und Regen und Wind.
Und uns fehlt nur eine Kleinigkeit,
um so frei zu sein, wie die Vögel sind:

nur Zeit.

Richard Dehmel

Kurzes Herbstgedicht

Nun lass den Sommer gehen,
Lass Sturm und Winde wehen.

Bleibt diese Rose mein,
Wie könnt ich traurig sein?

Joseph von Eichendorff

Man muss die Segel

Man muss die Segel in den unendlichen Wind stellen,
dann erst werden wir spüren, welcher Fahrt wir fähig sind.

Alfred Delp

Wie sich im unbehaunen toten Stein

Wie sich im unbehaunen toten Stein,
je mehr der Marmor unterm Meißel schwindet,
anwachsend immer vollres Leben findet,
so mag es, edle Frau, mit mir auch sein.
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Liebe, wir fühlen sie …

Liebe, wir fühlen sie, wie wir die Wärme des Blutes fühlen, wir atmen sie ein,
wie wir den Wind einatmen, wir tragen sie in uns, wie wir unsere Gedanken tragen.
Sie ist ein Zustand, den man nicht erklären kann.

Guy de Maupassant

Es ist falsch, wenn man

Es ist falsch, wenn man sich zu Herzen nimmt,
was man in den Wind schlagen sollte.

Baltasar Gracián

Regierungen sind Segel

Regierungen sind Segel,
das Volk ist Wind, der Staat ist Schiff,
die Zeit ist See.

Ludwig Börne

Der kleine Vogel im Sturm

Der kleine Vogel im Sturm -
nichts vermag ihn zu erschrecken,
weder Wind noch Regen.
Er weiß, dass hinter den Wolken
seine Sonne immer noch scheint.

Theresia von Lisieux

Die Wetterfahne

Der Wind spielt mit der Wetterfahne
Auf meines schönen Liebchens Haus.
Da dacht ich schon in meinem Wahne,
Sie pfiff’ den armen Flüchtling aus.
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Frühlingseinzug

Die Fenster auf, die Herzen auf!
Geschwinde! Geschwinde!
Der alte Winter will heraus,
Er trippelt ängstlich durch das Haus,
Er windet bang sich in der Brust,
Und kramt zusammen seinen Wust
Geschwinde, geschwinde.
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Erster Schmerz, letzter Scherz

Nun sitz am Bache nieder
Mit deinem hellen Rohr,
Und blas den lieben Kindern
Die schönen Lieder vor.
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Sei Sonne durch deine Lehre

Sei Sonne durch deine Lehre, sei Mond durch deine Anpassungsfähigkeit,
sei Wind durch straffe Führung, sei Luft durch deine Milde,
sei wie ein Feuer durch die schöne Rede deiner Unterweisung.

Hildegard von Bingen

Stimmungsbild

Es dehnet weit sich eine sand’ge Brache,
Nur dürft’ge Halme zittern stoßweis’ vor dem Wind,
Nur selten schwillt zu einem kleinen Bache
Der Wasserstreif, der sickernd über Kiesel rinnt,
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Mandoline

Sie, die klimpern auf den Saiten,
Und die Schönen, welche lauschen,
Tauschen matte Höflichkeiten,
Wo die grünen Zweige rauschen.
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