Blumenstrauß zum Valentinstag
Ich wand ein Sträußlein morgens früh,
das ich der Liebsten schickte;
Nicht ließ ich sagen ihr, von wem
und wer die Blumen pflückte.
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Lustige, besinnliche, liebevolle, traurige und andere Texte, Gedichte und Zitate
Ich wand ein Sträußlein morgens früh,
das ich der Liebsten schickte;
Nicht ließ ich sagen ihr, von wem
und wer die Blumen pflückte.
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Wer je gelebt in Liebesarmen,
Der kann im Leben nie verarmen;
Und müßt er sterben fern, allein,
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Vergangnen Maitag brachte meine Katze
Zur Welt sechs allerliebste kleine Kätzchen,
Maikätzchen, alle weiß mit schwarzen Schwänzchen.
Fürwahr, es war ein zierlich Wochenbettchen!
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Es heißt wohl: Vierzig Jahr ein Mann!
Doch Vierzig fängt die Fünfzig an.
Es liegt die frische Morgenzeit
Im Dunkel unter mir so weit,
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Du und dein Sohn,
Sie sind beide schon alt;
Doch blühen noch Rosen,
Und das Herz ist nicht kalt.
Theodor Storm
Das ist die Drossel, die da schlägt,
Der Frühling, der mein Herz bewegt;
Ich fühle, die sich hold bezeigen,
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Die Kinder haben die Veilchen gepflückt,
all, all, die da blühten am Mühlengraben.
Der Lenz ist da; sie wollen ihn fest
in ihren kleinen Fäusten haben.
(Theodor Storm)
Ans Haff nun fliegt die Möwe
und Dämmerung bricht herein;
über die feuchten Watten
spiegelt der Abendschein.
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Und aus der Erde schauet nur
alleine noch Schneeglöckchen;
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Es war daheim auf unserm Meeresdeich.
Ich ließ den Blick am Horizonte gleiten.
Zu mir herüber scholl verheißungsreich
mit vollem Klang das Osterglockenläuten.
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Es liegt in diesem Vergänglichkeitsgedanken,
der wohl jeden in der letzten Jahresstunde erfasst,
etwas Ungeheueres, wovor unsere Seele erschrickt.
Theodor Storm
Es komme, was da kommen mag!
So lang du da bist, ist es Tag.
Und geht es in die Welt hinaus,
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Es liegt in diesem Vergänglichkeitsgedanken,
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Weihnachten – Es war immer mein schönstes Fest.
(Theodor Storm)
Ich seh’ dein liebes Angesicht,
ich sehe die Schatten der Zukunft nicht.
Theodor Storm