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Verträumt und müde wie ein Schmetterling im September taumelt der Sommer das Gelände entlang.
Altweiberfäden wirren sich um seine zerrissenen Flügel und die Blumen, die noch blühen, haben keinen Honig mehr.
Cäsar Otto Hugo Flaischlen
In den Tiefen des Winters erfuhr ich schließlich,
dass in mir ein unbesiegbarer Sommer liegt.
Albert Camus
(Zitat des Tages vom 25. Januar 2012)
Werd ich die Zeit wohl sehn / daß doch der Tag anbreche /
Darinnen ich mein Lieb noch endlich schawen soll?
Jhr Stunden laufft doch fort / fliegt weg als Wasserbäche:
Weil jhr so langsam seyd so bin ich trawrens voll.
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Easy,
21.06.2011, 02:33 | Abgelegt unter: Gedichte lang | RSS 2.0 | TB | Tags: Angst, Augen, Augenblick, Ehe, Erde, Glück, Kummer, Leben, Macht, Martin Opitz, Mond, Mut, Not, Pferde, Sommer, Sonne, Sterne, Stunden, Tugend, Wasser, Wunder, Zeit | Keine Kommentare
Nun glüht der Sommer in der vollsten Pracht,
Sieh, wie auf dieses Rasens dichten Sammet
Durch der Platanen dunkelgrüne nacht
Das warme Gold der Abendsonn flammet!
Und doch, und doch – auf Sommers höchster Höh
Durchschauerts mich wie ein geheimes Weh,
Als sagte schon des Jahres Luft Ade!
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Gedicht,
11.04.2011, 08:08 | Abgelegt unter: Jahreszeiten | RSS 2.0 | TB | Tags: Abend, August, Freude, Gold, Jugend, Karl Gerok, Luft, Müde, Sommer, Sommergedichte, Wärme, Wolken | Keine Kommentare
Danket dem Schöpfer und preist den Erhalter,
Dessen Barmherzigkeit immer noch neu,
Rühret die Harfe und spielet den Psalter,
Schmecket und sehet wie freundlich er sei,
Ziert die Altäre,
Bringt ihm zur Ehre
Liebliche Opfer des Lobes herbei.
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Gedicht,
10.04.2011, 10:35 | Abgelegt unter: Erntedank | RSS 2.0 | TB | Tags: Alter, Bäume, Ehre, Freude, Genuss, Herbst, Hunger, Karl Gerok, Karl von Gerok, Mond, Nahrung, Schnee, Segen, Sommer, Sorgen | Keine Kommentare
Leb wohl, du stille klösterliche Kammer,
Wo, schwelgend in der Jugend Lust und Jammer,
Der Rose gleich in schwüler Mainacht Schoß,
Mein Jünglingsherz den Blütenkelch erschloss.
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Gedicht,
6.04.2011, 08:17 | Abgelegt unter: Neue Gedichte | RSS 2.0 | TB | Tags: Abschied, Dichtung, Eis, Ende, Gedanken, Herbst, Jugend, Karl von Gerok, Kraft, Leidenschaft, Macht, Mai, März, Mond, Mut, Paradies, Rose, Sommer, Tränen, Träume, Wetter, Winter, Wissen, Zweifel | Keine Kommentare
Die schlanke Bode fließt im Thale
Um manchen Berg und Felsenhang,
Macht her und hin manch liebe Male
Umweg und krummen Wiedergang.
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Hummel,
17.03.2011, 09:17 | Abgelegt unter: Neue Gedichte | RSS 2.0 | TB | Tags: Angst, Augen, Bäume, Betrogen, Blumenstrauß, Ehe, Ehre, Eis, Ende, Erde, Erfolg, Esel, Ewigkeit, Frau, Freude, Freundin, Frieden, Gedanken, Gefahr, Geist, Geister, Glück, glücklich, Hass, Herz, Hexen, Himmel, Hoffnung, Jäger, Juli, Julius Wolff, Kinder, Kraft, Kummer, Lächeln, Lachen, Leben, Liebe, lieben, Luft, Lüge, Macht, Mädchen, Mai, Meer, Menschen, Mond, Müde, Mund, Mut, Mutter, Neid, Not, Pferde, Rache, Recht, Reise, Rose, Rosen, Schmerz, Schnee, Schönheit, Schweigen, Schwester, Seele, Sommer, Sonne, Sorgen, Sterne, Stille, Stolz, Streit, Tod, Tränen, Träume, Treue, Trost, Urlaub, vergessen, Verstand, Vögel, Wahrheit, Wald, Wein, Weisheit, Welt, Wetter, Wind, Wissen, Wolken, Wunder, Wünsche, Zeit, Zweifel | Keine Kommentare
Nicht, um eitlen Ruhm mir zu erwerben,
Nahm ich je die Leier in die Hand,
Ließ sie nicht, die süßen Töne sterben,
Die das Herz zur schönen Stund’ empfand.
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Diary,
15.03.2011, 09:08 | Abgelegt unter: Gedichte lang,Natur | RSS 2.0 | TB | Tags: Glück, Juli, Juliane Schubert, Leben, Natur, Rosen, Sommer, Vergnügen | Keine Kommentare
Des Tages Mittag gleichet nicht dem Morgen,
Wir pflücken nicht im Sommer Frühlingsblüten.
Drum fasse Mut! Verbanne deine Sorgen,
Genieße froh, was noch die Tage bieten.
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Mamamia,
18.02.2011, 09:49 | Abgelegt unter: Gedichte lang | RSS 2.0 | TB | Tags: Beruhigung, Erinnerung, Frieden, Frühling, Glück, Johann Peter Eckermann, Jugend, Leben, Menschen, Mut, Sommer, Sorgen, Zeit | Keine Kommentare
Wer im Frühling nicht säet,
wird im Sommer nicht ernten,
im Herbst und Winter nicht genießen;
er trage sein Schicksal.
Johann Gottfried von Herder
Der fromme Damon dauert mich
Von ganzem Herzen;
Er härmt sich ab, und kümmert sich
Mit Liebesschmerzen.
Wie Sommerrosen welkt er hin:
Doch weinen kann ich nur um ihn.
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So lieblich ist keine Frühlingsnacht,
So heiss kein Sommertag gemacht,
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BeeBo,
27.12.2010, 12:18 | Abgelegt unter: Weisheiten | RSS 2.0 | TB | Tags: Frühling, Härte, Heinrich Seidel, Herbst, Herz, Macht, Menschen, Sommer, Welt, Winter | Keine Kommentare
Des Lebens Nebel ist ein kurtz bewölckter Tag/
An dem man wenig Licht und Sonne sehen mag.
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Einsam über Hügel ging ich
Durch den lichten, blauen Abend.
Sah im West die Sonne sinken,
Hinter Hügeln untergehe
Und ich dacht an Hölderlin.
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Und wieder sind die Wundernächte schimmernd
Heraufgetaucht, wo letztes Abendleuchten
Und blasser Morgenglanz geheim verwoben
Am blauen nächtgen Himmel sich vermählen.
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