Abnehmender Mond
Es geht der Mond zur Neige,
Es bleicht sein milder Schein.
Er winkt und flüstert leise:
»Bald werd’ ich nicht mehr sein.
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Lustige, besinnliche, liebevolle, traurige und andere Texte, Gedichte und Zitate
Es geht der Mond zur Neige,
Es bleicht sein milder Schein.
Er winkt und flüstert leise:
»Bald werd’ ich nicht mehr sein.
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Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön.
So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen,
weil unsere Augen sie nicht sehen.
Matthias Claudius
Ein ungestörtes Glück verlangen,
heißt Mondeslicht mit Netzen fangen,
den Sonnenstrahl mit Ketten fesseln
und Rosen fordern von den Nesseln.
Otto von Leixner
Wenn man auch allen Sonnenschein wegstreicht,
so gibt es doch noch den Mond und die funkelnden Sterne
und die Lampe am Winterabend.
Es ist so viel schönes Licht in der Welt.
Wilhelm Raabe
Ich lad euch, schöne Damen, kluge Herrn,
Und die ihr hört und schaut was Gutes gern,
Zu einem funkelnagelneuen Spiel
Im allerfunkelnagelneusten Stil;
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Fremd bin ich eingezogen,
Fremd zieh ich wieder aus.
Der Mai war mir gewogen
Mit manchem Blumenstrauß.
Das Mädchen sprach von Liebe,
Die Mutter gar von Eh’ –
Nun ist die Welt so trübe,
Der Weg gehüllt in Schnee.
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Das Männliche stammte ursprünglich von der Sonne,
das Weibliche von der Erde, das Doppelgeschlecht vom Mond,
da auch der Mond an beiden teilhat
Aristophanes
Sei Sonne durch deine Lehre, sei Mond durch deine Anpassungsfähigkeit,
sei Wind durch straffe Führung, sei Luft durch deine Milde,
sei wie ein Feuer durch die schöne Rede deiner Unterweisung.
Hildegard von Bingen
Werd ich die Zeit wohl sehn / daß doch der Tag anbreche /
Darinnen ich mein Lieb noch endlich schawen soll?
Jhr Stunden laufft doch fort / fliegt weg als Wasserbäche:
Weil jhr so langsam seyd so bin ich trawrens voll.
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Sie, die klimpern auf den Saiten,
Und die Schönen, welche lauschen,
Tauschen matte Höflichkeiten,
Wo die grünen Zweige rauschen.
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Am Anfang warst Du nur ein Stern, einer von vielen an meinem Himmel.
Doch mittlerweile bist Du zum Mond geworden, mit einer ungeheuren Anziehungskraft!
Autor unbekannt
Liebe ist wie der Mond:
Wenn sie nicht zunimmt, nimmt sie ab
Konfuzius
Danket dem Schöpfer und preist den Erhalter,
Dessen Barmherzigkeit immer noch neu,
Rühret die Harfe und spielet den Psalter,
Schmecket und sehet wie freundlich er sei,
Ziert die Altäre,
Bringt ihm zur Ehre
Liebliche Opfer des Lobes herbei.
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Leb wohl, du stille klösterliche Kammer,
Wo, schwelgend in der Jugend Lust und Jammer,
Der Rose gleich in schwüler Mainacht Schoß,
Mein Jünglingsherz den Blütenkelch erschloss.
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Wie gefangen liegt die Sonne
Hier in meinem kleinen Garten,
Wo zu immer neuer Wonne
Tausend Wunder auf mich warten.
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