Sprüche, Gedichte und Zitate Sammlung

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    Kategorie: Mai


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    Gute Nacht

    Fremd bin ich eingezogen,
    Fremd zieh ich wieder aus.
    Der Mai war mir gewogen
    Mit manchem Blumenstrauß.
    Das Mädchen sprach von Liebe,
    Die Mutter gar von Eh‘ –
    Nun ist die Welt so trübe,
    Der Weg gehüllt in Schnee.
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    Aschenbrödel

    Horch, wie drüben in der Küche
    Hell das Mägdelein singt,
    Dass es durch die abendliche
    Sonntagsstille klingt!
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    Abschied von der Klosterkammer

    Leb wohl, du stille klösterliche Kammer,
    Wo, schwelgend in der Jugend Lust und Jammer,
    Der Rose gleich in schwüler Mainacht Schoß,
    Mein Jünglingsherz den Blütenkelch erschloss.
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    Frühling (Julius Wolff)

    Manch finstre Nächte währt das Wehen
    Mit Tropfenfall und Wetterschlag,
    Und redlich plagt sich jeder Tag,
    Den Wind soweit herum zu drehen,
    Daß er die Wolken seitwärts schiebt
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    Wulfhild und Waldtraut

    Die schlanke Bode fließt im Thale
    Um manchen Berg und Felsenhang,
    Macht her und hin manch liebe Male
    Umweg und krummen Wiedergang.
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    Der Maiabend

    Umweht von Maiduft,
    unter des Blütenbaums Helldunkel
    sehn wir Abendgewölk’ verglüh’n,
    des vollen Mond’s Aufgang erwartend
    und Philomelengesäng’ im Talbusch.
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    Am Wege

    Wir wanderten am heissen Maientag.
    Zur Rechten blitzend lag ein See, und sonst
    In weitem Bogen ward das grüne Feld
    Von sonnbeglänztem Tannenwald umzirkt. –
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    Der Apfelbaum

    In Rosenpracht.
    Ist über Nacht
    Der Apfelbaum erglommen;
    Wie Morgenglut
    Ist wohlgemut
    Auch ihm sein Mai gekommen.
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    Das Lied von der Glocke (Vivos voco. Mortuos plango. Fulgare frango)

    Fest gemauert in der Erden
    Steht die Form aus Lehm gebrannt.
    Heute muß die Glocke werden!
    Frisch, Gesellen, seid zur Hand!
    Von der Stirne heiß
    Rinnen muß der Schweiß,
    Soll das Werk den Meister loben!
    Doch der Segen kommt von oben.
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    Der erste Mai

    Der erste Tag im Monat Mai
    Ist mir der glücklichste von allen.
    Dich sah ich, und gestand dir frei,
    Den ersten Tag im Monat Mai,
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    Kalender

    Januar
    Der Reiche klappt den Pelz empor,
    und mollig glüht das Ofenrohr,
    Der Arme klebt, daß er nicht frier,
    sein Fenster zu mit Packpapier.
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    Der Maibaum

    Wir liebten uns. Ich saß an deinem Lager
    Und sah auf deinen todesmatten Mund.
    Dein Auge suchte mich, ein blasser Frager:
    Hörst du den Sensenschnitt im Wiesengrund?
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    Lockvögel

    Die Stadt fliegt aus, der Kuckuck schreit,
    Weil sie den Frühling spüren;
    Kam’rad, nun grünt die schöne Zeit
    Zum Locken und Verführen!“
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    Glückwünsche zum Geburtstag

    Und ob der Maien stürmen will
    Mit Regenguß und Hagelschlag,
    Wie ein verspäteter April:
    Er hat doch einen schönen Tag.Hat einen Tag, der schlimme Mai,
    Viel lieber als das ganze Jahr,
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    Der Mai ist gekommen

    1. Der Mai ist gekommen,
    Die Bäume schlagen aus,
    Da bleibe, wer Lust hat,
    Mit Sorgen zu Haus!
    Wie die Wolken wandern
    Am himmlischen Zelt,
    So steht auch mir der Sinn
    In die weite, weite Welt.
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    Der Mai ist gekommen, wie lustig ist das

    Der Mai ist gekommen,
    wie lustig ist das.
    Es grünet jetzt alles,
    die Bäum‘ und das Gras.
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    Komm, lieber Mai, und mache die Bäume wieder grün

    Komm, lieber Mai, und mache
    die Bäume wieder grün,
    und laß uns an dem Bache
    die kleinen Veilchen blühn!
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    Zitronenfalter im April

    Grausame Frühlingssonne,
    Du weckst mich vor der Zeit,
    Dem nur in Maienwonne
    Die zarte Kost gedeiht!
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