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Es braust der See Tiberias,
Es schwankt das leichte Boot,
Die Jünger kämpfen schreckensblass
Mit schwerer Sturmesnot,
Er aber schläft mit Frieden
Als wie im sichern Haus
In seligem Ermüden
Vom heißen Tagwerk aus.
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Gedicht,
11.04.2011, 08:03 | Abgelegt unter: Neue Gedichte | RSS 2.0 | TB | Tags: Abgründe, Karl von Gerok, König - Königin, Leidenschaft, Not, Schiff, Schrecken, Sonnenschein, Sturm | Keine Kommentare
Durch die Nacht der Heimat zu
Rollt mein Reisewagen,
Eingewieget in gute Ruh
Lass ich fort mich tragen.
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O heiliger Abend,
mit Sternen besät,
wie lieblich und labend
dein Hauch mich umweht!
Vom Kindergetümmel,
vom Lichtergewimmel
aufschau ich zum Himmel
in leisem Gebet.
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Danket dem Schöpfer und preist den Erhalter,
Dessen Barmherzigkeit immer noch neu,
Rühret die Harfe und spielet den Psalter,
Schmecket und sehet wie freundlich er sei,
Ziert die Altäre,
Bringt ihm zur Ehre
Liebliche Opfer des Lobes herbei.
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Gedicht,
10.04.2011, 10:35 | Abgelegt unter: Erntedank | RSS 2.0 | TB | Tags: Alter, Bäume, Ehre, Freude, Genuss, Herbst, Hunger, Karl Gerok, Karl von Gerok, Mond, Nahrung, Schnee, Segen, Sommer, Sorgen | Keine Kommentare
Joh. 6, 55.
Mein Fleisch ist die rechte Speise und
mein Blut ist der rechte Trank.
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Mein Engel hat mir zugewinkt: so tu!
Drum, Freunde, setzet mir nicht weiter zu;
Wohl manchem Mann vergönn ich alle Ehr,
Kann doch nicht fühlen, denken, tun wie er;
Nicht jedes, wisst ihr, taugt für jedermann,
Mein Engel sagt mir, was ich soll und kann.
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“Es war einmal “, so hebt sie an,
und alle Kinder lauschten,
im Hüttchen flammt der Kienholzspan,
die Bäume draußen rauschten.
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Gedicht,
9.04.2011, 09:31 | Abgelegt unter: Neue Gedichte | RSS 2.0 | TB | Tags: Bäume, Glück, Karl Gerok, Karl von Gerok, Kinder, Liebe, Mund, Mutter, Oma, Schnee | Keine Kommentare
Um Mitternacht in diesen Finsternissen
Erweckte mich vom Schlaf ein Ungefähr,
Und sinnend lag ich lang auf meinem Kissen.
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Gedicht,
9.04.2011, 09:16 | Abgelegt unter: Neue Gedichte | RSS 2.0 | TB | Tags: Ewigkeit, Glauben, Karl von Gerok, Leben, Liebe, Luft, Tag & Abend & Nacht, Trost, Tugend, Wissen, Zeit | Keine Kommentare
Nach einer persischen Legende
Dort in Nazareth am letzten Hause,
Wo das Kleeblatt hoher Palmen raget,
Wo vom dunkelblauen Sommerhimmel
An der blendendweißen Gartenmauer
Glühend heiß die Morgensonne brennet,
Lag ein toter Hund im Staub der Straße,
Sei’s, dass er im Hunger dort verdorben,
Sei’s, dass er vor Alter da verendet.
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Sei mir gegrüßt, o stille Woche,
Voll Schwermut und voll Seligkeit,
Wo von des Todes bittrem Joche
Die Liebe sterbend uns befreit!
Wie ernst, mit heil’ger Todesmahnung,
Und doch wie gnadenreich und mild,
Voll zauberischer Frühlingsahnung
Betrittst du wieder mein Gefild!
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Matth. 18, 20.
Wo zwei oder drei versammelt sind in
meinem Namen, da bin ich mitten
unter ihnen.
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Gedicht,
7.04.2011, 08:53 | Abgelegt unter: Bibelverse,Hochzeit | RSS 2.0 | TB | Tags: Fleiß, Fröhlichkeit, Hände, Hochzeitsgedichte, Karl Gerok, Karl von Gerok, Segen, Trauung | Keine Kommentare
Sterne sind Blumen am Himmelsazur,
Blumen sind Sterne der irdischen Flur,
Sterne am Himmel und Blumen im Land,
Beide gesät von allmächtiger Hand.
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Leb wohl, du stille klösterliche Kammer,
Wo, schwelgend in der Jugend Lust und Jammer,
Der Rose gleich in schwüler Mainacht Schoß,
Mein Jünglingsherz den Blütenkelch erschloss.
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Gedicht,
6.04.2011, 08:17 | Abgelegt unter: Neue Gedichte | RSS 2.0 | TB | Tags: Abschied, Dichtung, Eis, Ende, Gedanken, Herbst, Jugend, Karl von Gerok, Kraft, Leidenschaft, Macht, Mai, März, Mond, Mut, Paradies, Rose, Sommer, Tränen, Träume, Wetter, Winter, Wissen, Zweifel | Keine Kommentare
Mir blüht ein stiller Garten
Im schattiggrünen Grund,
Der Blumen da zu warten,
Vergnügt mich manche Stund;
Wird mir mein Haus zu enge,
Der Tag zu trüb und grau:
Flücht‘ ich aus dem Gedränge
In seine Friedensau.
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Sag an, wie heißt der schönste Baum
Auf diesem Erdenrund,
Seit einst im Paradiesesraum
Der Baum des Lebens stund?
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Gedicht,
5.04.2011, 08:10 | Abgelegt unter: Natur,Neue Gedichte | RSS 2.0 | TB | Tags: Bäume, Freude, Frühling, Jäger, Karl von Gerok, Naturgedichte, Paradies, Sterne, Wald | Keine Kommentare