Ein dreifach Hoch
Ein dreifach Hoch zu dieser Stund
auf euren jungen Ehebund,
der nun in vielen frohen Jahren
einfach nur Gutes möge erfahren.
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Lustige, besinnliche, liebevolle, traurige und andere Texte, Gedichte und Zitate
Ein dreifach Hoch zu dieser Stund
auf euren jungen Ehebund,
der nun in vielen frohen Jahren
einfach nur Gutes möge erfahren.
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Matth. 18, 20.
Wo zwei oder drei versammelt sind in
meinem Namen, da bin ich mitten
unter ihnen.
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Ein Kaufmann zog durch Meer und Land,
Ihr Alle habts gelesen,
Bis dass er Eine Perle fand,
Wie keine noch gewesen;
Sie war der Perlen Königin,
Mit Freunden gab er Alles hin,
Der Kleinod zu gewinnen.
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Hier hat Amor gut gezielt,
seine Pfeile nicht verschossen.
Festlich wird der Bund geschlossen,
euer Hochzeitstanz gespielt.
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Was schmückt ihr euch, ihr altergrauen Hallen,
Und mehr als sonst, und freudiger als je?
Sind neue Länder etwa zugefallen,
Gilts eines blutgen Sieges Lust und Weh?
Ein fürstlich Paar schwört heut sich ewge Treue:
Das war schon oft, worin liegt da das Neue?!
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Wenn die Hochzeitsfackel lodert,
Siehe welcher Gott sie hält,
Hymen kommt, wenn man ihn fordert,
Amor, wenn es ihm gefällt.
Friedrich Wilhelm Gotter
„Ich bin das Glück!“ – so trat’st in duft’gem Schleier
Du sinnig grüßend jüngst in Freundeshaus –
„Ich bin das Glück“ – sprachst du – „und bring‘ zur Feier
Dir meiner Freuden reichsten Blütenstrauß!“
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Wasch dich, mein Schwesterchen, wasch dich!
Zu Robins Hochzeit gehn wir heut:
Er hat die stolze Ruth gefreit.
Wir kommen ungebeten;
Wir schmausen nicht, wir tanzen nicht
Und nicht mit lachendem Gesicht
Komm ich vor ihn zu treten.
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Komm heraus, komm heraus, o du schöne, schöne Braut,
Deine guten Tage sind nun alle, alle aus.
Dein Schleierlein weht so feucht und tränenschwer,
Oh, wie weinet die schöne Braut so sehr!
Mußt die Mägdlein lassen stehn,
Mußt nun zu den Frauen gehn.
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Wenn mit Dunkel und mit Schweigen
Mutter Nacht dein Bett umhüllt,
Lausche, wie mein Zaubergeigen
Heimlich dir die Kammer füllt.
Lausche, wie dich Wunderglocken
Fromm zur heilgen Tiefe locken.
In der Tiefe wohnt die Ruh,
Und die Tiefe/ das bist du.
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Schweift der Geist zurück in jene Tage
Alter Zeiten, Schön’res er nicht findet,
Als das Schicksal, welches eine Sage
Uns von Philemon und Baucis kündet.
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Eure Liebe soll vor allen Dingen
stetig Euch einander näherbringen.
Niemals lasse Euch das Glück im Stich.
Jeder wünscht Euch das: Vor allem ich!
Wie die Bienen lustig schwärmen
In dem Frühlingssonnenschein,
so muss Heiterkeit und Lärmen
an dem Polterabend sein.
Scherz und Freude, Lust und Lachen
Darf allein die Losung sein;
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Es rühme, wer da will, im Lenzen
die neue Luft, den grünen Mai,
je schöner seine Blumen glänzen,
je näher rückt ihr Ziel herbei;
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Zwei Menschen, die sich finden
und aneinander binden,
wenn sie sich Treue schwören,
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