April
Wie der Südwind pfeift,
In den Dornbusch greift,
Der vor unserm Fenster sprießt.
Wie der Regen stürzt
Und den Garten würzt,
Und den ersten Frühling gießt.
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Lustige, besinnliche, liebevolle, traurige und andere Texte, Gedichte und Zitate
Wie der Südwind pfeift,
In den Dornbusch greift,
Der vor unserm Fenster sprießt.
Wie der Regen stürzt
Und den Garten würzt,
Und den ersten Frühling gießt.
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Die grauen Wolken flogen,
Umwölbend das Gefild,
Und nieder kam gezogen
Ein Regen warm und mild.
Nun träufelt der Erquickung Thau,
Es dampft die zartbegrünte Au;
Die Erde hat gesogen
Und ihren Durst gestillt.
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Nun muß sich wieder alles wenden,
Ich fühl’s an meines Herzens Schlag,
Und schöner wird’s an allen Enden
Und lieblicher mit jedem Tag.
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Zwischen
Gräben und grauen Hecken,
den Rockkragen hoch,
beide Hände in den Taschen,
schlendere ich
durch den frühen
Märzmorgen.
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Auf Wegen geschmeidiger Frühlingsstaub,
Am Raine lindes Gras und Laub;
Die Knospen trieben und schwollen
Bis daß, du mächtige Frühlingszeit,
Von deinem Glanze weit und breit
Die Welt ist überquollen.
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Es hat die Sonne im Glutenkranz
Den höchsten Himmel erstiegen,
Die Auen im Taufendfarbenglanz
Und grünend die Berge liegen.
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Du gabst mir, Herr, der Jugend Garten,
Mit tausend Blumen ausgeschmückt.
Soll ich so vieler Knospen warten?
Oh, nimm den vollen Kranz zurück!
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Er kommt auf Windesflügeln
Her über Tal und Hügeln
Mit sonnigem Gesicht;
Und wer ihn wollte fragen:
Warum? Dem wird er sagen:
Tor, alte Liebe rostet nicht.
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Frühling ward’s. Die weichen Lüfte
Künden’s und die kleinen Bäche
Trüben Wassers aus den Rinnen.
Wie das rieselt, gluckst und plappert,
Eh’ der letzte schäbig-schmutzige
Rest der einst so leuchtend weißen
Winterherrlichkeit dahin.
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Der Sommer hat alle Welt beglückt
Und jedem eine Freude gebracht;
Er hat mein liebes Gärtchen geschmückt
Noch schöner als ich je gedacht,
Mein liebes Gärtchen hinter’m Haus
Wo ich so gern geh’ ein und aus.
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Die Sonne scheint, der Sommer ist nah;
nun sind auch wir Störche wieder da.
Wir haben im fernen Land unterdessen
nicht unser liebes Nest vergessen.
Da stehts noch; nun wollen wirs putzen und hüten,
und still drin wohnen und fröhlich brüten.
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Alle Töchter der Aurora,
Alle Blumen in dem Garten,
Standen hoffend, standen wartend
Auf die königliche Rose.
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Wieder duftet der Wald.
Es heben die schwebenden Lerchen
mit sich den Himmel empor, der unseren Schultern
schwer war,
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Frühling wird es weit und breit,
und die Häschen steh’n bereit.
Sie bringen zu der Osterfeier
viele bunt bemalte Eier.
Der Himmel wölbt sich rein und blau,
der Reif stellt Blumen aus zur Schau
Am Fenster prangt ein flimmernder Flor,
ein Jüngling steht betrachtend davor.
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