Lebenslauf
Größers wolltest auch du, aber die Liebe zwingt
All uns nieder, das Leid beuget gewaltiger,
Doch es kehret umsonst nicht
Unser Bogen, woher er kommt.
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Lustige, besinnliche, liebevolle, traurige und andere Texte, Gedichte und Zitate
Größers wolltest auch du, aber die Liebe zwingt
All uns nieder, das Leid beuget gewaltiger,
Doch es kehret umsonst nicht
Unser Bogen, woher er kommt.
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Wo bist du? trunken dämmert die Seele mir
Von aller deiner Wonne; denn eben ists,
Daß ich gelauscht, wie, goldner Töne
Voll, der entzückende Sonnenjüngling
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Hu! der Kauz! wie er heult,
Wie sein Furchtgeschrei krächt.
Erwürgen – ha! du hungerst nach erwürgtem Aas,
Du naher Würger, komme, komme.
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Dadurch haben sich die Menschen die Ehe zur Hölle gemacht,
dass sie sie zu ihrem Himmel machen wollten.
Friedrich Hölderlin
Die Deutschen sind
tatenarm und gedankenvoll.
Friedrich Hölderlin
Ich glaube, dass die Ungeduld, mit der man seinem Ziele zueilt,
die Klippe ist, an der gerade oft die besten Menschen scheitern.
Friedrich Hölderlin
Glaube und Liebe und Hoffnung sollen nie aus meinem Herzen weichen.
Dann gehe ich, wohin es soll, und werde gewiss am Ende sagen:
Ich habe gelebt!
Friedrich Hölderlin
Schwer ist zu tragen das Unglück,
aber schwerer das Glück.
Friedrich Hölderlin
Was wäre das Leben
ohne Hoffnung.
Friedrich Hölderlin
Menschen, Menschen! was ist euer Leben,
Eure Welt, die tränenvolle Welt,
Dieser Schauplatz, kann er Freuden geben,
Wo sich Trauern nicht dazu gesellt?
O! die Schatten, welche euch umschweben,
Die sind euer Freudenleben.
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Dir flüsterts leise – Nachtigall! dir allein,
Dir, süße Tränenweckerin! sagt es nur
Die Saite. – Stellas wehmutsvoller
Seufzer – er raubte mein Herz – dein Kehlchen –
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Was kümmert mich der Schiffbruch der Welt,
ich weiß von nichts als meiner seligen Insel.
Friedrich Hölderlin
Lern im Leben die Kunst, im Kunstwerk lerne das Leben,
Siehst du das eine recht, siehst du das andere auch.
Friedrich Hölderlin
Mädchen! die ihr mein Herz, die ihr mein Schicksal kennt,
Und das Auge, das oft Tränen im Tale weint
In den Stunden des Elends –
Dies mein traurendes Auge seht!
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Kennst du sie, die selig, wie die Sterne,
Von des Lebens dunkler Woge ferne
Wandellos in stiller Schöne lebt,
Die des Herzens löwenkühne Siege,
Des Gedankens fesselfreie Flüge,
Wie der Tag den Adler, überschwebt?
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