Sprüche, Gedichte und Zitate Sammlung

Lustige, besinnliche, liebevolle, traurige und andere Texte, Gedichte und Zitate

     
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Kategorie: Ferdinand von Saar


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Christnacht

Wieder mit Flügeln, aus Sternen gewoben,
senkst du herab dich, o heilige Nacht;
was durch Jahrhunderte alles zerstoben,
du noch bewahrst deine leuchtende Pracht.
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Arbeitergruß

Vom nahen Eisenwerke,
berußt, mit schwerem Gang,
kommt mir ein Mann entgegen,
den Wiesenpfad entlang.
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Wieder!

Wieder die ersten sonnigen Hauche,
Lockend hinaus vor die düstere Stadt;
Wieder am zitternden, treibenden Strauche
Die ersten Knospen, das erste Blatt.
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Lebensregel (Ferdinand von Saar)

O nie in eitlem Hochmuth sprich es aus,
Daß Dieser oder Jener nichts bedeute;
Mit deinem letzten Urtheil halte Haus:
Denn nicht so leicht ergründest du die Leute.
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Mahnung

Wenn dir ein gold’ner Traum zerrann
Und rauh die Wirklichkeit dein Herz zerspaltet,
Nicht mit dem Schicksal had’re dann,
Das doch nur in dir selber lebt und waltet.
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An eine liebende Schwester

Jüngst wollte rasch dein Aug’ sich feuchten –
Es wußte Niemand wohl den Grund:
Man sah nur still die Thräne leuchten
Und leise zucken deinen Mund.
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Selig sind die Armen im Geiste

Lächelt nur wissensstolz
Von euren Bücherhekatomben
Und euren Kathedern herab,
Wenn der Dichter singt:
Selig sind die Armen im Geiste!
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Letzte Liebe

Schon ist der Tag uns im Verglühen,
In letzter Schönheit prangt dein Leib;
Der Herzen allerletztes Blühen
Ist unser Glück, geliebtes Weib!
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Mutter und Tochter

Wie rührt ihr mich, seh’ ich in Blick und Mienen,
Im Wesen euch so ganz einander gleichen;
Die Tochter, von des Frühroths Strahl beschienen,
Der Mutter Stern allmälig im Verbleichen.
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Im Traum nur lieb ich dich

Im Traum nur lieb’ ich dich!
Wie könnt’ in wachen Tagen
Ich mich so nah dir wagen –
Im Traum nur lieb’ ich dich!
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Das alte Ehepaar

Wie in Gedanken, unaussprechlich,
Gehen Arm in Arm sie einher;
Sie noch aufrecht, wenn auch gebrechlich,
Tief gebeugt und gebrochen er.
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Prüfstein

Um des Menschen Werth zu messen,
Fragt doch nicht, was er erreicht;
Ob er Kraft und Muth besessen,
Das ergründet ihr vielleicht.
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Wunsch

O daß ich es vermöchte, wahnbesessen,
Wie es die Menschen thun, ganz ohne Zagen
Der eig’nen Schuld die Andern anzuklagen
Und meine Fehler eitel zu vergessen.
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Wer einmal einen tiefen Schmerz erlitten

Wer einmal einen tiefen Schmerz erlitten,
Ist nicht mehr jung. Bis dahin war er´s,
Und hätte silberweiß sein Haar bereits
Den tiefgebeugten Scheitel ihm umglänzt.
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Alter (Ferdinand von Saar)

Das aber ist des Alters Schöne,
Daß es die Saiten reiner stimmt,
Daß es der Lust die grellen Töne,
Dem Schmerz den herbsten Stachel nimmt.
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