.................................................................................................................................
Novembertag
Nebel hängt wie Rauch ums Haus,
drängt die Welt nach innen;
ohne Not geht niemand aus;
alles fällt in Sinnen.
Leiser wird die Hand, der Mund,
stiller die Gebärde.
Heimlich, wie auf Meeresgrund,
träumen Mensch und Erde.
Christian Morgenstern
(1871 – 1914)
Drucken oder per EMail versenden:
oder Deinen Freunden zeigen auf:
Dieser Beitrag wurde geschrieben am Montag, 1. September 2008 und wurde abgelegt unter "Dichter, Jahreszeiten" | Tags: Christian Morgenstern, Herbst, Herbstgedicht, November | Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0.
Du kannst hier einen Kommentar hinterlassen. Pingen ist zur Zeit nicht erlaubt.