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An allen Früchten unbedenklich lecken;
vor Gott und Teufel nie die Waffen strecken;
Künftiges mißachten, Früheres nicht bereuen;
den Augenblick nicht deuten und nicht scheuen;
dem Leben zuschaun; andrer Glück nicht neiden;
stets Spielkind sein, neugierig noch im Leiden;
am eigenen Schicksal unbeteiligt sein -
das heißt genießen und geheiligt sein.
Erich Mühsam
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Dieser Beitrag wurde geschrieben am Montag, 20. September 2010 und wurde abgelegt unter "Gedichte kurz" | Tags: Augenblick, Bereuen, Erich Mühsam, Genuss, Leben, Neugier, Regeln | Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0.
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