Sprüche, Gedichte und Zitate Sammlung

Lustige, besinnliche, liebevolle, traurige und andere Texte, Gedichte und Zitate

     

Archiv: Oktober 2010



Herbstschmetterling

Im Licht des Kirchleins seh`ich schweben
Bunt eines Schmetterlings Flug;
Er strebt hinaus: zum warmen Leben,
Hinaus zum Walde geht sein Zug.
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Der Halbmond glänzet am Himmel

Der Halbmond glänzet am Himmel,
und es ist neblicht und kalt.
Gegrüßet sei du, Halber, dort oben,
wie du, bin ich einer, der halb.
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Wo Liebe ist, gibt es keine Furcht

Wo Liebe ist, gibt es keine Furcht,
wo Geduld ist, gibt es keinen Zorn,
wo Fröhlichkeit ist, gibt es keinen Geiz.

Franz von Assisi

Tu erst das Notwendige

Tu erst das Notwendige,
dann das Mögliche,
und plötzlich schaffst du das Unmögliche.

Franz von Assisi

Ich ritt auf einem Pferde

Ich ritt auf einem Pferde
Den grünen Wald entlang,
Voll Blüten war die Erde,
Ich rasch hinunter sprang.
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Das rote Blümlein

Ein rotes Blümlein auf grüner Au,
Ein kleines Wölkchen an Himmels Blau,
Ein feines Mägdlein im leichten Kahn,
Es eilet, es eilet die Flut hinan.
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Amerika

Amerika, das Land der Träume,
Du Wunderwelt so lang und breit,
Wie schön sind Deine Kokosbäume,
Und Deine rege Einsamkeit!
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Unter Intuition versteht man

Unter Intuition versteht man die Fähigkeit gewisser Leute,
eine Lage in Sekundenschnelle falsch zu beurteilen.

Friedrich Dürrenmatt

In den Gerichtshöfen

In den Gerichtshöfen sollen die Gesetzte sprechen und der Herrscher schweigen.

Friedrich der Große

Dadurch haben sich die Menschen

Dadurch haben sich die Menschen die Ehe zur Hölle gemacht,
dass sie sie zu ihrem Himmel machen wollten.

Friedrich Hölderlin

Wo alle Grenzen sich durchschneiden

Wo alle Grenzen sich durchschneiden,
alle Widersprüche sich berühren,
da ist der Punkt, wo das Leben entspringt.

Friedrich Hebbel

Selig sind die Vergesslichen

Selig sind die Vergesslichen,
denn sie werden auch mit ihren Dummheiten fertig.

Friedrich Nietzsche

Begegnung

Wie schön sie war! Die bräunlich blonden Flechten
Bedeckt vom Strohhut mit dem breiten Rand,
Ging sie allein. - Doch nein! zu ihrer Rechten
Ging Unschuld, wie ein Kind sie leitend an der Hand.
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Halte das Glück wie den Vogel

Halte das Glück wie den Vogel:
so leise und lose wie möglich!
Dünkt er sich selber nur frei,
bleibt er dir gern in der Hand.

Friedrich Hebbel

Und wann ist die Lieb´am reinsten?

Und wann ist die Lieb´am reinsten?
Die ihrer selbst vergißt.
Und wann ist die Lieb´am tiefsten?
Wenn sie am stillsten ist.

Friedrich Halm







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